Im Gegensatz zu vielen anderen italienischen Motorradherstellern handelt es sich bei Bimota S.p.A. um ein kleines, dafür umso exklusiveres Unternehmen in Sachen Motorradproduktion. Gegründet wurde Bimota im Jahre 1973 in Rimini. Nach wechselhaften Jahren musste das Unternehmen zur Jahrtausendwende Konkurs anmelden – seit 2005 ist Bimota aber wieder auf dem Markt vertreten. Die Motorräder der Italiener sind allesamt mit verschiedenen Motoren anderer Hersteller ausgerüstet, darunter
Kawasaki,
Honda oder
Yamaha. So kommt es, dass Bimota-Modelle neben einer laufenden Nummer und dem charakteristischen „B“ für den Unternehmensnahmen auch ein Kürzel für den Motorenlieferanten enthalten, also etwa „K“, „H“ oder „Y“. Ebenfalls charakteristisch: Bimota optimierte die Leistung der Serien-Motoren und kombinierte sie mit eigenen Rahmen und Zubehörteilen. Heraus kamen leistungsstarke Modelle, die bei Motorradfans aus aller Welt Anklang fanden. Die Produktpalette reichte vom Sportmotorrad DB5S 1100 über die DB6 Delirio bis hin zur YB 11. Wie sich die finanzielle Lage des Herstellers in den kommenden Jahren entwickeln bzw. das neue Konzept erfolgreich wird, bleibt abzuwarten.